Köpfe und Organe von Demeter am Bodensee

So arbeiten wir als biodynamisches Bündnis am Bodensee

So arbeiten wir als biodynamisches Bündnis am Bodensee


Im Bündnis für biologisch-dynamische Arbeit Bodensee sind alle Demeter-Höfe entlang des baden-württembergischen Bodenseeufers vereint. Wir organisieren die biodynamische Arbeit und das biodynamische Gemeinschaftsleben vor Ort. Und vertreten die Interessen der biodynamischen Landwirt*innen vom Bodensee in den anderen Gremien der Demeter-Gemeinschaft.

Ein gewählter Koordinationskreis organisiert unsere Gemeinschaftsarbeit. Ihm gehören zur Zeit Denis Hahn, Kerstin Krug, Ulrike Schmid, Johannes Burka, Gesine Schuhknecht, Johanna Heitmann und Ilsabé Zucker an.

Ulrike Schmid und Johannes Bentele vertreten uns im Landesvorstand.

Denis Hahn vertritt als Vertrauensperson die Perspektiven und Interessen der Mitglieder in den weiteren Gremien der Landesarbeitsgemeinschaft und als Delegierter in den Gremien des Demeter-Bundesverbandes.

Neben dem Bündnis gibt es weitere Zusammenschlüsse von Demeter-Bauern, die besondere Anliegen verfolgen: Bei „Wir. BioPower Bodensee“ haben sich Demeter-Erzeuger*innen zusammengeschlossen, um mit Unterstützung des Großhändlers Bodan ihre Produkte gemeinsam zu vermarkten. Für die Landbauschule Bodensee haben sich ebenfalls verschiedene Höfe zusammengeschlossen, um die biodynamische Ausbildung junger Menschen zu fördern. Und einige unserer Rinderhalter arbeiten als Untergruppe zusammen, um in der Fleischvermarktung gemeinsam mehr zu erreichen. 

Jenseits dieser formellen Strukturen prägt das kollegiale Miteinander unsere Arbeit vor Ort. Wir gehören zu den Demeter-Regionen, die ein neues Anerkennungsverfahren vorantreiben. Wir ergänzen die für die Demeter-Zertifizierung nötigen Kontrollen Stück für Stück durch kollegiale Beratung und Begutachtung. Denn Austausch auf Augenhöhe in diesen Betriebsentwicklungsgesprächen trägt mehr zu Entwicklung bei als reine Kontrollen.

Im Projekt Anerkennung setzt sich eine kleine Gruppe Landwirte gemeinsam mit den Leistungen, Visionen und Herausforderungen jeweils eines Hofes auseinander, begleitet durch eine*n Moderator*in. Auf diese Weise soll nicht mehr nur der Status quo der Betriebe sondern im Gegenteil vielmehr die kontinuierliche Weiterentwicklung der Höfe in den Mittelpunkt gestellt werden.