Umbau der Landwirtschaft unterstützen

Umbau der Landwirtschaft unterstützen

Wir haben es satt!-Demo in Tübingen

„Wir haben es satt!“-Demonstration: Agrarwende anpacken, Klima schützen – Bauern beim Umbau der Landwirtschaft unterstützen!

Die Veranstaltung findet als einzige parallel und unter den gleichen Forderungen statt, wie die Großdemonstration in Berlin. Sie bietet somit den zentralen Anknüpfungspunkt, um süddeutsche Perspektiven zu diesem gerade so hoch aktuellen und polarisierenden Thema aufzugreifen.

Zeit:                  Samstag, 18. Januar 2020, 11 Uhr

Ort:                   Am Markt, 72070 Tübingen

Ablauf:              11.15 Uhr: Start der Kundgebung mit Reden

                        12 Uhr: Start der Demonstration auf dem Marktplatz

                        13 Uhr: Abschluss mit Reden, Essen und Infoständen

Hauptredner:   Mareike Artlich - Vorstand der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft BW

Gottfried May-Stürmer - Landwirtschaftsreferent beim BUND Landesverband BW

Rupert Ebner - Vorstand Slow Food Deutschland e.V.

Nachmittags:   15.30 Uhr: zeigt das Kino Arsenal den Film "Human Nature - Die CRISPR Revolution", im Anschluss stehen Vertreter*innen des Aktionsbündnis Gentechnikfreie Landwirtschaft Baden-Württemberg für offene Fragen im Kinosaal zur Verfügung.

Bauernhöfe beim notwendigen Umbau der Landwirtschaft unterstützen – das fordern in einer Woche zehntausende Bäuer*innen und Verbraucher*innen bei der der 10. Wir haben es satt!-Demo in Berlin sowie der 3. Wir haben es satt!-Demo in Tübingen. Angeführt von einem Traktor ziehen die Demonstrant*innen mit kreativen Schildern, Tierkostümen und Kochtöpfen in der Hand durch die Tübinger Innenstadt. Dort drücken sie ihre Wertschätzung für bäuerliche Arbeit aus und fordern von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner und ihren Kolleg*innen in den Bundesländern ein sofortiges Umsteuern in der Agrarpolitik.

Statt die Kosten der verfehlten Agrarpolitik auf die Höfe abzuwälzen, muss die Bundesregierung jetzt die Agrarwende finanzieren. Artensterben, Klimakrise und Tierschutz –Julia Klöckner muss während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2020 für eine enkeltaugliche EU-Agrarreform (GAP) sorgen. Mit den rund 60 Milliarden Euro an Subventionen im Jahr ist mehr Klima-, Umwelt- und Tierschutz in Europa machbar.

Zur Demonstration, die unter dem Motto „Agrarwende anpacken, Klima schützen!“ steht, rufen landesweit 55 Organisationen aus Landwirtschaft und Gesellschaft auf. Zentrale Themen sind neben klimagerechter Landwirtschaft, Insektenschutz und artgerechter Tierhaltung das EU-Mercosur-Abkommen, gegen das Deutschland der bäuerlichen Landwirtschaft zuliebe ein Veto einlegen muss.

Weitere Informationen: www.wir-haben-es-satt.de/tuebingen