Start in 2022 auf Winzerhof Linder

Sechs DEMETER-Weingüter - ein gemeinsames Hoffest

Gemeinsame Präparate-Arbeit, Foto: Hannes Pix


Nun ist es so weit, das Ring-Hoffest, welches künftig jedes Jahr auf einem anderen Weingut der Demeter-Mitglieder Kaiserstuhl-Tuniberg stattfindet (Isele, Linder, Rabenhof, Pix, Trautwein, und Vorgrimmler) startet am Samstag, den 7. Mai in Endingen auf dem Winzerhof Linder.

Neben der Demeter-Verbandszugehörigkeit verbindet die sechs Weingüter der fachlich-kollegiale Austausch beim sogenannten Hofgespräch (Bestandteil der Demeter-Richtlinien), einzelne Maschinen-Kooperationen, kollegiale Aushilfe bei Personalengpässen und vor allem die gemeinsame Präparate Arbeit. Verbindende Ziele, wie etwa die Stärkung der Biodiversität und die damit verbundene Verlebendigung des Weinbergs und die daraus resultierende qualitativen Verbesserung der Produkte, wollen die Winzer:innen im Team weiter voranbringen.

Wer mehr über die Weine und den besonderen Anbau erfahren möchte, kann mit allen beteiligten Winzer:innen bei der Verkostung von Weinen und Sekt ins Gespräch kommen. Außerdem werden die eingesetzten Präparate und deren Verwendung vorgestellt.

Begleitet wird die gemeinsame Weinpräsentation von einem traditionellen Hoffest mit genussvollem Essen, Kaffee und Kuchen, Livemusik und Attraktionen für Kinder. Das Hoffest ist ohne Eintritt besuchbar. Die Verkostung aller Weine und Sekte der sechs Weingüter (11-19 Uhr) beläuft sich auf 10,- Euro.

Um 20 Uhr startet ein musikalisches Abendprogramm im Weinkeller des Winzerhof Linder. Die Freiburger HAIDUCKEN machen den Anfang. Sie bieten eine bunte Mischung aus temporeich-aufheizenden oder träumerisch-sehnsuchtsvollen Klezmer- und Balkanstücken. In virtuosen Arrangements vereinen sich Klarinetten-Klänge mit Beats von Gitarre, Akkordeon, Kontrabass und Percussion. Der kulturelle Abend klingt aus mit MAGIC MOJO Cover Communion, kurz MMCC. Ein Cover-Projekt des Endinger Sängers und Gitarristen Marco Reiß. Zum harten Kern der vielverheißenden Lokal-Matadoren gehören auch Doc Breisacher an der Gitarre und Ecki Gerteis an der Orgel. Der Eintritt zum kulturellen Abendprogramm beläuft sich auf 15€ für beide Bands.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist Endingen und das Festgelände sehr gut zu erreichen. Der Fußweg vom Endinger Bahnhof beläuft sich auf 15 Minuten. Eventuell gibt´s einen Shuttleservice. Wer mit dem Auto kommt: Pparken ist an der Abnahmestation der Winzergenossenschaft im Endinger Schambachtal möglich.

Das sagen die Winzer:innen über ihre Arbeit: 

“Burgundisch, biodynamisch, perfektionistisch.”, Anne-Christin und Christoph Trautwein, Weingut Trautwein, Bahlingen

„In einem lebendigen Weinberg wachsen lebendige Weine.“, Ronald Linder, Winzerhof Linder, Endingen

„Mit der Natur und vielen fleißigen Händen sorgen wir für Trinkfreude mit Tiefgang.“, Hannes Pix, Weingut Pix, Ihringen

„Freie dynamische Weinkultur.”, Maj Britt und Klaus Vorgrimmler, Munzingen

"Blühender Weinberg - Symphonie im Glase.", Bernd Sacherer, Weingut Rabenhof, Jechtingen

“Erleben, welche Energie und Freude die Natur durch nachhaltige Bewirtschaftung spenden kann, das treibt uns an."  Bertram Isele, Weingut Isele, Achkarren