Bio-Hoffest auf der Rudolfshöhe

Bio-Hoffest auf der Rudolfshöhe

Karl-Schubert-Gemeinschaft lädt ein

Führungen durch die Häuser der Wohngemeinschaften sowie durch die Gärtnerei vermitteln den Besuchern spannende Einblicke in das Leben und Arbeiten der Menschen.

Dabei steht besonders die dortige Demeter-Gärtnerei im Mittelpunkt:

Biodynamischer Anbau in der Demeter-Gärtnerei
In der Gärtnerei der Karl-Schubert-Gemeinschaft beispielsweise sind derzeit zehn betreute Mitarbeiter beschäftigt, die in allen gärtnerischen Bereichen tätig sind: Jungpflanzenanzucht und Pflege sowie die Gemüseernte und -aufbereitung (waschen, putzen, bündeln etc.) gehören zu den täglichen Aufgaben ebenso wie Unkraut jäten oder hacken. So werden unter anderem Salate, Gurken, Tomaten, Bohnen, Kräuter, Sellerie, Rote Bete, Zucchini, Kürbisse, Zwiebeln, Rucola, Ackersalat und Kresse angebaut.

Schon von Beginn an, also seit 1973, wurde die Gärtnerei biologisch-dynamisch, nach den Richtlinien des Demeter-Verbandes betrieben. Neben der Gärtnerei sind auch die Bäckerei und die Nudelmanufaktur der Karl-Schubert-Gemeinschaft Demeterzertifiziert.

Zum Hoffest bieten alle Werkstätten ihre Produkte zum Verkauf an – ein stolzes Sortiment, das von Spielzeug über Kerzen bis hin zu Textilien und Töpferwaren reicht. Direkt aus der betriebseigenen Bäckerei, der Nudelmanufaktur und der Gärtnerei kommen feinste Lebensmittel in Demeter-Qualität wie Brot, Nudeln, Apfelsaft und Gemüse.

Auf Groß und Klein wartet am 23. September 2017 von 11-18 Uhr  zudem ein buntes Programm mit Tanz- und Clowns-Vorführungen, Spielen und Bastelangeboten. Stündlich können die Gäste mit dem Traktor auf Rundfahrt gehen. „Pizzicato Blue“ und die Karl- Schubert-Oldie-Band sorgen mit Live-Musik für Stimmung, während die Hoffestbesucher Kaffee und Kuchen genießen. Das Kinder- und Familienprogramm beginnt um 12.30 Uhr.

Adresse:

Wohngemeinschaften der Karl-Schubert Gemeinschaft e. V.
Uhlandstr. 73
72631 Aichtal-Grötzingen

Die Karl-Schubert Gemeinschaft e. V.
1973 hatten Eltern und Lehrer die Idee, eine Werkstatt für behinderte Menschen zu gründen, um ihren Kindern eine gute und sinnvolle Arbeitsmöglichkeit in einem anthroposophischen Rahmen zu geben. Nach einigen Jahren wurden weiterführend die Karl-Schubert-Wohngemeinschaften gegründet und familienorientierte Wohngruppen, ambulant betreutes Wohnen und Einzelwohnen verwirklicht. Heute ist die Karl-Schubert-Gemeinschaft anerkannt als Werkstatt für behinderte Menschen mit insgesamt 276 bewilligten Plätzen. Im Berufsbildungsbereich, in Produktions- und Dienstleistungsbereichen sowie in Fördergruppen werden Arbeit, Beschäftigung und Therapie angeboten.

Weitere Informationen über die Karl-Schubert-Gemeinschaft  sowie Weiteres zum Programm und Uhrzeiten der Aktionen und Angebote gibt es hier.