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Modelle der finanziellen Beteiligung in Baden-Württemberg

Landwirtschaft – insbesondere biodynamisch betrieben, kann ein ökonomisches »Wunder« vollbringen: hervorragende Lebensmittel erzeugen und dabei gleichzeitig die Produktionsmittel verbessern, Bodenfruchtbarkeit steigern, Tiergesundheit mehren, Vielfalt gestalten. Diese nachhaltige Form der Landwirtschaft ist jedoch bedroht: Preise für Pacht und Landkauf steigen auch hierzulande, verursacht durch überhohe Förderung der Energiegewinnung und landwirtschaftsfremde Investoren. "Landgrabbing" ist nicht nur ein Thema für Afrika und andere ferne Staaten, sondern betrifft auch die Landwirtschaft in Europa.


Demeter kann auf praxiserprobte Modelle seiner Mitglieder und Partner verweisen, die hier innovative Wege für die Landwirtschaft insgesamt beschreiten. Der älteste Öko-Verband beschäftigt sich seit seiner Gründung mit Fragen der Agrarökonomie und des Landeigentums, stellt sich der Verantwortung der Wertschöpfungskette bis hin zum Konsumenten und bringt unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit in einer Vielzahl von Projekten und Praxisbetrieben Landwirtschaft und Gesellschaft zusammen.

"»Grund und Boden kann nicht produziert werden; er ist also von Anfang an keine Ware. (…) Das lebendige Verhältnis im demokratischen Staate entscheidet darüber, wer an einem Stück Boden arbeitet zugunsten der Menschen. Boden ist niemals Ware. Er ist von Anfang an etwas, was man nicht kaufen und verkaufen kann."   Rudolf Steiner

Der Demeter-Verband unterstützt zahlreiche bestehende Kooperationen und Beteiligungsmöglichkeiten wie z. B. die 28 Höfe mit solidarischer Landwirtschaft (CSA) oder ca. 140 gemeinnützige Biohöfe. Ökobauern und Konsumenten können so gemeinsam in nachhaltige Landwirtschaft investieren.

In Baden-Württemberg gibt es verschiedene Modelle der finanziellen Beteiligung. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle von Demeter Baden-Württemberg e.V.